KHK Kleinheisterkamp sind im wesentlichen in den Bereichen engagiert:

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Ferienjob - was muss beachtet werden?

06.08.2014 13:12
von Kleinheisterkamp RA

Einen schönen guten Tag Ihnen allen!

Es ist die Zeit der großen Ferien und viele von Ihnen haben Kinder die gerne einen Ferienjob annehmen möchten. Deshalb richten wir uns heute an alle Eltern, deren Kinder einen Ferienjob suchen und an alle Ferienjobber ;)
Was müsst ihr beachten?

Bei uns in Deutschland ist Schülerarbeit gesetzlich geregelt, damit sollen Kinder und Jugendliche vor seelischen und körperlichen Schäden geschützt werden. Dennoch ist es ein tolles Gefühl das erste eigene Geld zu verdienen, oder? Daher der beliebte Ferienjob...

Arbeiten dürfen Teenies ab 13 Jahren, mit Genehmigung der Eltern. In diesen Alter darf man leichte Arbeiten wie bspw Einkäufe erledigen, Babysitten, Zeitungen austragen durchführen. Dabei ist zu beachten, dass es nicht mehr als 2h am Tag und an nur 5 Tagen pro Woche (nicht Samstage, Sonn- und Feiertage) sind. Außerdem dürfen Teenies unter 15 nur zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr arbeiten und die Schulpflicht darf nicht vernachlässigt werden.
Ab dem Alter von 15 Jahren dürfen sich Jugendliche (die der Vollzeitschulpflicht unterliegen) einen "richtigen" Ferienjob suchen.

Regeln:
+max. dürfen 4 Wochen pro Kalenderjahr Vollzeit während der Ferien gearbeitet werden (20 Tage)
+täglich nicht länger als 8h
+max. 40h pro Woche
+nur zw. 6Uhr morgens und 20 Uhr abends
+bei bis zu 6h Arbeit müssen 30 Minuten Pause gemacht werden
+keine Wochenendarbeit (außer in Krankenhäusern, Restaurants, Landwirtschaft)

Bis 8.354€ dürfen Schüler jährlich steuerfrei dazuverdienen.

Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt zudem noch Maßnahmen die vor psychischen und physischen Gefahren schützen.

Dann wünschen wir viel Erfolg bei der Suche nach dem passenden Ferienjob!

Bei Fragen wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an uns.

Ihr Team der KHK Kleinheisterkamp Rechtsanwälte

Krank im Urlaub - was nun ?

04.08.2014 13:32
von Kleinheisterkamp RA

Guten Tag!

Vielen von Ihnen haben es bestimmt leider schon erleben müssen, Wochen- oder monatelang freut man sich auf den Urlaub und die Entspannung. Dann ist es endlich soweit und was passiert? Man wird krank - ärgerlich!

Wie ist das aber eigentlich als Arbeitnehmer; muss man dem Arbeitgeber Bescheid geben?

Diese sogenannte Mitteilungspflicht wird in § 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes geregelt. Nach diesem hat ein Arbeitnehmer die Pflicht die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen, jedoch nicht an was man erkrankt ist. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Tage, muss eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden. Diese muss u.U. erneuert werden, sollte die Krankheit noch länger dauern.
Weitergehend gelten Mitteilungspflichten nach §5 Abs. 2 EntgFG, die lauten, dass, sobald sich der Arbeitnehmer im Ausland befindet, auch die dortige Adresse am Urlaubsort angegeben werden muss. Dies soll dem Arbeitgeber ermöglichen die Arbeitsunfähigkeit überprüfen zu lassen.
Eine Erkrankung im Ausland muss übrigens auch der (dt.) gesetzlichen Krankenkasse mitgeteilt werden.

Trotz dessen, dass ein Arbeitnehmer Mitteilungspflicht hat; regelt § 9 Bundesurlaubsgesetzes, dass diese durch ärztliche Atteste nachgewiesenen Tage, nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden. Der Arbeitgeber hat Anspruch auf die übliche Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall !

Bei Fragen wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an uns.

Ihr Team der KHK Kleinheisterkamp Rechtsanwälte

Achtung - Enkeltrick!

29.07.2014 12:48
von Kleinheisterkamp RA

Guten Tag!

In der letzten Woche erläuterten wir Ihnen den Enkeltrick und den Stuhltrick. Beide kommen zur Zeit leider vermehrt in ganz Deutschland vor.
Hier ein aktuelles Beispiel aus Dresden: http://www.menschen-in-dresden.de/2014/enkeltrick-bei-senioren-gescheitert-polizei-warnt/

Bitte geben Sie Acht und teilen diese Nachricht!

Bei Fragen wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an uns.

Ihr Team der KHK Kleinheisterkamp RA

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